Baugenossenschaft Bochum mit starkem Ergebnis
Ein gutes Ergebnis zählt nicht nur im Fußball, sondern auch beim Wohnen. Das wurde deutlich auf der Vertreterversammlung der Baugenossenschaft Bochum am 9. Juni.

Oliver Krudewig, hauptamtlicher Vorstand der Baugenossenschaft, konnte hier einen Jahresüberschuss von knapp 800.000 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr verkünden. Dank dieses erfolgreichen Wirtschaftens wurde es auch möglich, etwas auf dem Bochumer Wohnungsmarkt zu bewegen: Rund 8 Millionen Euro investierte die Baugenossenschaft Bochum 2015 in die Instandhaltung und Modernisierung des Bestandes sowie in Neubau und Ankäufe.
»Jeder spricht davon, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten – wir tun es!«, gibt sich Oliver Krudewig denn auch selbstbewusst. Bestes Beispiel: Die Stennerskuhlstraße in Langendreer. Eine komplette Siedlung mit 150 Wohnungen auf 8000 m² Wohnfläche wird hier von der Baugenossenschaft Bochum seit 2015 auf Vordermann gebracht, inklusive einer umfangreichen energetischen Optimierung. Das alles, ohne dass die Mieten in die Höhe schießen.
Auch für die Zukunft konnte Oliver Krudewig einen positiven Ausblick geben. So wird die Baugenossenschaft Bochum noch 2016 mit dem Neubau von 28 Wohnungen in einer Toplage in Wattenscheid beginnen. Darüber hinaus ist an einem weiteren Standort in Bochum die Errichtung von 10 Wohnungen zusammen mit einer Kindertagesstätte geplant. Das gesamte Investitionsvolumen für 2016 soll einen Umfang von 7,5 Millionen Euro haben. Vorstand Oliver Krudewig: »Damit zeigt sich: Wir Genossenschaften sind in Sachen Wohnen ein Erfolgsmodell, gerade weil wir von unseren Mitgliedern getragen werden.«
Davon hat die Baugenossenschaft Bochum rund 2300. Aus ihren Reihen stammt auch der Aufsichtsrat des Unternehmens. Hier gibt es einen wichtigen Wechsel zu verkünden: Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Frank Hintermayr. Er tritt die Nachfolge von Brigitte Gade an, die zum 09.06.2016 aus ihrem Amt ausgeschieden ist.